FYC /// Art by Jeffrey Lewis

Servus.
ich habe ja gestern schon von Jeffrey Lewis berichtet, der unter anderem auch Illustrator/Comic-Zeichner ist. Außerdem ist er ein großer Fan der jüngst verfilmten The Watchmen-Serie. Die Graphic Novel The Watchmen (ja, das sind die mit dem blutigen Smiley) lief vor kurzem auch in unseren Kinos, sogar mit großem Erfolg. Lewis, der immer wieder die Werbetrommel für TW rührt, hat spätestens mit seiner Diplomarbeit, die er, wie kann es anders sein, über The Watchmen schrieb, eine große Affinität zu Comics.

Plattencover und T-Shirts seiner musikalischen Projekte gestaltet er selbst und nebenher wuselt er verdächtig in der Illustratoren-Szene herum. Bekanntestes Beispiel ist wahrscheinlich das Albumcover für seine jahrelange Kollegin Kimya Dawson ("Remember That I Love You"). Sein Stil ist, wie man unten sehen kann, sehr schlicht und von Penny Novels und - natürlich - Comics beeinflusst. Hin und wieder sieht man kleine grüne Männchen, mythische Seemonster und Roboter, die die Welt erobern wollen - eine Welt voller Kuriositäten eben. In Jeffs Kopf würde ich gern wohnen.

"Sketch 202"
(zum Vergrößern auf das Foto klicken)


"Sketch 207"
(zum Vergrößern auf das Foto klicken)


"Sketch 218"
(zum Vergrößern auf das Foto klicken)


"Sketch 222"
(zum Vergrößern auf das Foto klicken)


Die Illustrationen stammen aus der Serie "4 Seasons", welche leider absolut ausverkauft ist. Bei einer Stückzahl von 500 ist das auch verständlich.

FYC /// Quotes by Jeffrey Lewis

Liebe Gemeinde,

demnächst wird es hier an dieser Stelle ein kleines Anti-Folk-Special geben. Die Tinte ist leider gerade alle geworden und deswegen wird sich das noch in die Länge ziehen, aber eines soll verraten werden: Adam Green und Moldy Peaches werden nur am Rande erwähnt. Der Fokus wird also auf unbekanntere, aber dennoch höchst lobenswerte Künstler liegen. Also dran bleiben.

So lange die Tinte noch alle ist, bedarf es einer kleiner Behelfskonstruktion, die den Namen Jeffrey Lewis trägt. Jeffrey ist seines Zeichens Bandleader, Comic-Zeichner, Illustrator und sieht leider verdammt kaputt auf Fotos aus. Seine neue Platte "Em Are I" ist mal wieder ein absoluter Knaller geworden. Der Typ hat wirklich einen herrlich verspulten Humor, das muss man ihm lassen. Die besten Zitate des neuen Albums habe ich hier mal gesammelt.




Das Foto von Jeffrey Lewis stammt von June Rovenger
Jeff zuhause
Jeff bei myspace

What I Want


We Came To Destroy Rock N'Roll...

... haben sich Les Trucs auf die Fahnen geschrieben und zelebrieren dies auch feierlich in dem unten stehenden Youtube-Schnipselchen ihres Auftrittes auf der Games Convention. Wer auf Nintendo, Atari und alle anderen 8-16 Bit-Sounds steht, dem wird dieses Geballer wohl sicherlich gefallen. Ansonsten sollte man das trotzdem mal austesten.

Das Les Trucs-Album "Schoenen Grusz Vom Getriebe" mit obligatorischem Schreibfehler serienmäßig gibt's via Zeitstrafe, die unter anderem auch noch andere sehr schöne Platten parat halten (vorbei schauen lohnt sich also). Danke nochmal an Daniel für den Tipp.




Les Trucs zuhause

Patrick Watson /// Live

Ich weiß ja, Singer-Songwriter-Gedöns passt zurzeit nicht zum Wetter. Die Sonne verlangt nach Aufmerksamkeit und spart melancholische Leerstellen aus. Aber dennoch wird in den nächsten Tagen ein Kanadier seine Runden durch Deutschland drehen, den man sich umbedingt ansehen sollte, wenn man in Berlin, Köln oder Hamburg wohnt und nicht wie ich im provinziellen Paderboring.

Patrick Watson heißt der gute Mann und beehrt uns mit seiner Band für drei Konzerte. Wer sich vorstellen könnte, dass The National und Radiohead mal ein Akkustikset zusammen spielen könnten, der sollte unbedingt seinen Podex in den Club bewegen, denn dass wird wahrscheinlich die Regel sein. Naheliegend ist auch der Vergleich mit Rufus Wainwright, da dieser ähnliche Schubladen bedient: von Cabaret Pop, psychedelischen Elementen und Jazz bis hin zum gemütlichen Klapfen-Stelldichein wird man bei Patrick Watson alles finden. Sicherlich könnte man sich an den unten stehenden Daten auch anderwärtig vergnügen, draussen zum Beispiel, aber woher soll man wissen, wann der Herr Watson nochmal nach Deutschland kommt.

28.05.2009 Hamburg, Übel und Gefährlich
29.05.2009 Berlin, Passionkirsche
31.05.2009 Köln, Luxor



Was soll man noch zu dieser Perle der trägen Popkultur sagen, außer: einfach genial. Arrangement und Video sind perfekt aufeinander abgestimmt.



Zum Schluß noch ein kleiner Vorgeschmack auf das neueste und soeben veröffentlichte Album "Wooden Arms", welches man seit Anfang Mai auch hierzulande erwerben kann. Etwas leiser und bedächtiger mutet "Wooden Arms" an als das Vorgängerwerk "Close To Paradise" mit seinen Überhits "Great Escape" und "Drifters". Doch wenn sich der Hörer erstmal an diese neue Sinnlichkeit gewöhnt hat, dann sprudeln aus allen Ecken und Enden harmonische Melodiebögen und munter zusammengestellte Folk-Zitate, die sich auf lange Zeit in den Ohren festsetzen werden



Patrick Watson zuhause
Patrick Watson bei myspace

The Wave Pictures /// Neues Album, alte Videos

Ach herrje, wie erstaunt war ich als ich zum ersten Mal "Instant Coffee Baby" von The Wave Pictures gehört habe. Dieses Album war beim ersten Durchlauf nicht gerade eine Offenbarung, sondern hat mich eher stutzig gemacht. Dave Tattersall sang da nämlich über merkwürdige Familiengewohnheiten am Weihnachtsfest und über Marmeladenskulpturen (!!!) und allerlei anderer, merkwürdiger Sachen, die die Fiktionalitätsschraube deutlich nach oben drehten. Doch warum?

Dann entstanden die ersten Erinnerungsschnipsel, die unter der Dusche oder im Fahrstuhl zu Worten und Tönen umgeformt wurden und spätestens, als ich dann wirklich verstand, was diese Weihnachtsgebräuche eigentlich wirklich bedeuteten, da war mir klar, dass ich soeben etwas für mich entdeckt hatte. So schnörkellos und eklatant die Platten des Londoner Trios daher kommen, so vielschichtig und witzig (und ich meine hier nicht irgendeinen abgeschmackten, nerdigen Studenten-Humor, sondern eine universelle Witz-Schiene, die jeder verstehen kann, wenn er oder sie nur hinhört) sind die Songs und Texte der Band.




The Wave Pictures haben sich eine gewisse Selbstironie bewahrt, die alles andere als zynisch ist und das ist - finde ich - heute relativ selten. Klar, haben sie sich ein spezielles Figuren- und Beziehungsreportoire erarbeitet, welches sie beständig mit Nonsinn und Mystik füllen, ähnlich wie Lewis Carroll in "Alice im Wunderland", doch werten sie dieses nicht zugunsten eines Belächelns ab. Dave Tattersall macht sich nie über etwas lustig, außer über sich selbst. Er schneidet Thematiken an, wie die konservativen Mittelstandsbürger, die sich an Weihnachten an ein striktes Regelwerk halten, damit auch ja alles so wird wie jedes Jahr ("I Love You Like A Madman") oder die vielen Wunschbeziehungen, die letztendlich Wünsche bleiben. Tattersall kann jeden, ach so banalen, Umstand in eine feste Größe verwandeln und seien es die dunkelrot-eingefärbten Zähne beim Weintrinken ("Red Wine Teeth")



Und bevor ich es vergesse, The Wave Pictures haben mal wieder ein neues Album draussen ("If You Leave It Alone"), das auch absolut empfehlenswert ist. Wirre Texte und trashige Saxophon-Soli. Einen ersten Eindruck bekommt man bei der ersten Single "If You Leave It Alone" (directed by Pavla Kopecna).




The Wave Pictures bei myspace.
The Wave Pictures zuhause.

Rezension /// Scraps of Tape - "Grand Letdown"

Der Maelstrom der Sperrigkeit hat mal wieder alle seine Geister versammelt und ein Fabelwesen ausgespuckt, das formelhaft die elementaren Spielregeln des Post-Rock in sich vereint. Oben Slint, unten Do Make Say Think. Nur zu gut, das man auf so vielen Beinen nicht umfallen kann.

Willkommen bei Scraps Of Tape, die mit ihrem 3. Album „Grand Letdown“ ihren ohnehin schon großartigen cinemascopen Sound um ein neues Trademark ergänzen: Songwriting. Die Opulenz des Vorgängers „This Is A Copy Is This A Copy“ ist einer spärlicheren Instrumentierung gewichen, die wiederum mehr Platz für gesangliche Experimente lässt. Alles hat seinen Platz und seine Funktion. Auch immer wieder gerne gesehen ist der Tapser auf das Effektpedal, welcher das Langzeitprojekt Atmosphäre in eine wackelige Sperrholzkonstruktion verwandelt, die nur durch den Griff zur Säge wieder in Brennholz verwandeln werden kann. Das sich Scraps of Tape sogleich auch noch am Minor Threat-Smasher „Filler“ versuchen und den Song mit Bravour in ein schnurrendes Kätzchen verwandeln, lässt auch auf die Versiertheit der Band schließen. Ian Mackaye hat sich sehr gefreut und die Coverversion abgesegnet, wie der Promozettel verspricht. Dem Plattenkauf sollte also nichts mehr im Wege stehen: „Die mit der Mühle soll es sein!“

Scraps Of Tape - Linear Optics from A Tenderversion Recording on Vimeo.





Scraps Of Tape
"Grand Letdown"
A Tendervision Recording / Al!ve





Offener Brief: Spielsucht

Liebe Gemeinde,

ich will es offen und ehrlich zugeben: Ich bin süchtig. Seit zwei Wochen schon. Es fing damit an, dass ich auf Intro.de die Kolumne von Moritz "Mo" Sauer über Indiegames las und dabei jenes hier entdeckte. Es nennt sich Corpse Craft und ist wirklich ziemlich morbide, macht allerdings auch ziemlich nachhaltig abhängig.

Leider habe ich das erst später bemerkt und so umfing mich nach dem ersten Mal ein euphorischer Moment. Ein Kribbeln in den Händen: ich hatte gesiegt. Ich hatte die Unhorden, die Zombies, die Untoten, vielleicht sogar den Teufel besiegt. Vielleicht sollte man jetzt etwas zum Spieleprinzip anmerken, das für Slasher-Nerds und Puzzle-Freaks gleichermaßen interessant sein wird.

In Corpse Craft muss man mit Hilfe von ziemlich obskuren Gestalten gegen andere ziemlich obskure Gestalten antreten. Es gibt dabei verschiedene, ebenso obskure Angriffsmodi. Zur Verteidigung der eigenen Homebase benutzt man Untote, die ihre eigenen Arme als Artilleriegeschosse nutzen. Für den Angriff hat man grimmig-dreinschauende Ladies mit langen Fingernägeln und explodierende Hunde (!!!), ebenfalls untot.

Angegriffen wird bei Corpse Craft um Mitternacht und wenn der erste Lichtstrahl auf die Erde fällt, ist der Spuk auch wieder vorbei. Dann verschwinden die Berge von toten Untoten, die sich nun endgültig in Staub verwandeln. Am Tage muss man kleine Columns-Puzzles lösen und verdient sich so Ressourcen, um für die Nacht gewappnet zu sein.

In der ersten Woche begann alles noch relativ friedlich: Spiel entdeckt, für gut befunden, erste Erfolge. Dann kam Level 7: Gegner schwerer, wenig Zeit, große Angriffswellen, herbe Verluste auf beiden Seiten. Das Unvorstellbare hat sich in die Jetzt-Zeit verlagert: ich wurde besiegt. Geschlagen. Vernichtet. Seit diesem Tag sitzte ich unermüdlich am Rechner und quäle mich durch neue Strategien, doch alles vergeblich. Ich kann diesem Ansturm nicht Stand halten. Ein letztes bisschen Hoffnung durchströmt mich gerade jetzt wieder, ich muss es nochmal versuchen, nur noch ein Mal...

Bis zum nächsten Mal.

Corpse Craft spielen

Laka statt Eurovision

Oh weh... ich als alter Eurovision- Fan habe mich gestern in Grund und Boden geschämt. Nein, nicht für Dita von Teese (Plastik) und Alex C. (schmierig), die haben sich ins Zeug gelegt und alles aus einer eher mittelmäßig-bis-gut-kalkulierten Nummer herausgeholt, sondern weil gestern eben besonders viel Kitsch und Pathos in der Luft lag. Gerade mal zwei Nummern (Norwegen und Moldawien) hatten und haben sich unter dem subjektiven Radar der glatt gestrichenen Eurovision-Kalauer durchgeschlichen und sich als hörbar erwiesen. Wohl ein ziemlich schlechter Durchschnitt könnte man meinen.

Doch ich will hier nicht die trübe Eurovision-Suppe auf ein Neues umrühren, da kann sich jeder sein eigenes Bild machen. Ich wollte nur noch mal kurz auf meinen Lieblings-Act aus dem letzten Jahr hinweisen: Laka, der mit Pokušaj für Bosnien & Herzegowina antratt.



Und wer es bis zum Refrain ausgehalten hat, wird auch feststellen müssen, dass der Chorus sehr nach Arcade Fire klingt und das meine ich positiv. Da hat Laka bei seinem Aufenthalt in New York wohl einiges dazu gelernt.

Dias zum Ende des Kapitalismus /// Lenins Schreibtisch

Dias zum Ende des Kapitalismus geht in eine neue Runde. Diese Woche wird ein anderes Relikt ausgestellt, diesmal: "Lenins Schreibtisch".


Was kommt nach dem Neoliberalismus? Ich weiß es nicht, vielleicht seid ihr ja schlauer! Die abgebildeten Objekte oder besser gesagt Relikte aus der mythologisch-russischen Heiligenverehrung werden keine Lösung sein. Aber vielleicht werde ich hier in zehn Jahren Dias von Sparkassenfilialen und anderen Bankinstituten ausstellen und man wird genauso darüber lachen können, wie über "Lenins Schreibtisch".

Seifenblase

Hui, das mutiert hier langsam zu einem Fotoblog. In nächster Zeit wird es auch vermutlich wieder mehr Text geben. Hab grad ordentlich Uni-Kram auf dem Schreibtisch.

"Seifenblase"
(zum Vergrößern auf das Foto klicken)

Muttertag nicht vergessen!!!

Deutschland sucht den Superstar...

Daniel gewinnt, das Leben geht weiter. Vornehmlich ohne Daniel... und das ist auch gut so!

Share The Power

The next pictures are brought to you by the Polizeipräsidium of Berlin.

"Share The Power"
(zum Vergrößern auf das Foto klicken)


"12 Volt #1"
(zum Vergrößern auf das Foto klicken)


"12 Volt #2"
(zum Vergrößern auf das Foto klicken)

12 Volt zuhause (absolut geniale Kombo aus Berlin, die sollte man mal besuchen, auf MySpace genauso wie auf einem Konzert)

Müllcollage "Adalbertstraße"

Die 01.Mai-Resteverwertung dauert immer noch an. Ich habe noch sehr viele schöne Fotos parat, die ich in den nächsten Tagen einpflegen werde. Anfangen will ich mit einer Müllcollage, aber eigentlich bin ich mir nicht wirklich sicher, was es eigentlich darstellen soll. Ich wollte ein paar Leute auf der Straße fotografieren und irgendwie, na ja, kam das dabei raus: Müll, Licht, Straße.


"Adalbertstraße"
(zum Vergrößern auf das Foto klicken)

01. Mai, Berlin-Kreuzberg /// Menschen, Müll, Emotionen

Menschen, Müll, Emotionen.
Das ist Berlin-Kreuzberg am 01. Mai. So scheint es zumindest in der Nachberichterstattung. Auf der einen Seite brennende Müllcontainer, aufgerissene Straßenzüge, Kotti, Antifa, schwarze Kapuzen und grüne Helme. Auf der anderen Seite das MyFest, ein ordentlicher Marketingplan mit 17-400 Bühnen, sich abwechselnden Bratwurst- und Falafel-Buden. Wie surreal. Aber das Konzept funktioniert. Abends treffen sich die Katastrophentouristen dann am "Lagerfeuer" und schauen den Autonomen beim Rennen zu.

Ich war auch zugegen. Hab Bier getrunken, Bratwürstchen in mich hinein gestopft... und Müll fotografiert. Keine Fotos von brennenden Containern oder der Abschlusskundgebung am Kottbusser Tor. Keine Fotos von Hundertschaften, keine Gewalt. Sicherlich wäre es ein Leichtes eine Position zu beziehen und sich auf die Seite der Autonomen zu stellen, aber dazu war ein gewisses Konsumverhalten einfach Teil des Programms. Bei mir und vielen anderen auch. Ich glaube fast sogar, dass der Gedanke des 01. Mais in den letzten paar Jahren komplett entpolitisiert wurde und das Konsumverhalten als Ersatz-Ideologie herhalten muss. Freimachen kann man sich davon reichlich selten.

"Oranienstraße #1"
(zum Vergrößern auf das Foto klicken)

Die Oranienstraße war vollgestopft mit feierwütigen Menschen; eine Bühne reihte sich an die andere. Jede buhlte um die Gunst der Zuhörer. An der Ecke Adalbertstraße, nicht mal 500 Meter vom So36 entfernt, geriet die Masse zu späterer Zeit wieder in Bewegung. Wo die einen feiern, gehen die anderen stiften. Alles kann zu Wurfgeschossen umfunktioniert werden. Die Flaschen kauft man eben in der Späte. Wie viel ein paar Meter eigentlich ausmachen können. Auf der einen Seite Partymeile mit Rummelplatzcharakter, auf der anderen Seite die Straßenschlacht zwischen Polizei und Autonomen. Der revolutionäre Kampf hat sich selbst entzaubert.

"Oranienstraße #2"
(zum Vergrößern auf das Foto klicken)

Fotostrecke: Paul-Lincke-Ufer

"Paul-Lincke #1"
Ort: Kreuzberg, Paul-Lincke-Ufer (01.05.09)


"Paul-Lincke #2"
Ort: Kreuzberg, Paul-Lincke-Ufer (01.05.09)


"Paul-Lincke #3"
Ort: Kreuzberg, Paul-Lincke-Ufer (01.05.09)